„Startschuss“ für die dritte Generation Pühringer

1981 gründete Ernst Pühringer das Unternehmen mit Sitz in Reichenthal. 1994 schaffte er mit einem Schauraum in der Freistädter Innenstadt ein zweites Standbein im Bereich Bautischlerarbeiten (Fenster, Türen und Böden). 2000 eröffnete das Ausstellungshaus in der Leonfeldner Straße 35. Auf mehr als 700 Quadratmetern bietet es seither alles rund um Fenster, Türen, Böden, Sonnenschutz und Schlafen. Seit 2003 sind die Brüder und Tischlermeister Harald und Klaus die neuen Geschäftsführer des Unternehmens. Mittlerweile steht auch die nächste Generation des Familienbetriebes in den Startlöchern.

Bodenständigkeit und Innovationsgeist

„Ich bin sehr, sehr stolz, dass mein Enkel so großes Interesse an unserem Betrieb zeigt. Als Firmengründer freut es mich riesig, dass Raphael eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters Harald möchte. Der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit an beiden Standorten sind einzigartig“, freut sich Ernst Pühringer. Ist Not am Mann, hilft er gerne noch mit, etwa beim Einkaufen oder Liefern. „Ansonsten halte ich mich aus allen Angelegenheiten raus. Das fällt mir nicht schwer, da ich weiß, dass meine beiden Söhne meine Werte teilen und diese auch an ihre Kinder weitergeben. Standhaftigkeit, Ehrlichkeit, eine wertschätzende Kommunikation und ein gutes Auskommen mit allen Mitarbeitern und Kunden war und ist uns immer wichtig“, betont der 77-Jährige.

Tischlerlehre mit Schwerpunkt Bautischlerei

Auch Harald Pühringer zeigt sich stolz, dass sein Jüngster großes Interesse an seiner Firma zeigt. „Mir war es immer wichtig, dass meine drei Kinder frei entscheiden, was sie machen wollen. Umso mehr freut es mich, dass mein Sohn großes Interesse zeigt, das Handwerk zu erlernen und mein Erbe eines Tages anzutreten.“ Er würde sich wünschen, dass der 16-Jährige zum gegebenen Zeitpunkt die Zügel übernehmen möchte. Der erste Schritt ist getan, denn im August begann „Raphi“ die Möbel- und Bautischlerlehre, im Zuge derer er eine fundierte Ausbildung an beiden Standorten genießt. 

„Wenn er die Produkte und Anforderungen auf der Baustelle von Grund auf kennenlernt, ist er für den Verkauf und die Leitung der Montage perfekt gerüstet. Sollte er sich nach der Lehre oder später gegen eine Übernahme entscheiden, ist das auch okay. Freude an der Arbeit und beim Tun sowie eine positive Sicht auf die Dinge sind überaus wichtig. Er muss die Firma nicht übernehmen. Er darf, wenn er möchte.“

Harald Pühringer

Veränderungen: nicht immer angenehm, aber notwendig

Haralds Wunsch für die Zukunft: Der Betrieb solle weiterwachsen und ein stabiler Arbeitgeber am Markt bleiben. Dazu braucht es immer wieder neue Denkansätze und die Fähigkeit, bestehende Betriebsstrukturen kritisch zu hinterfragen. „Unsere Aufgabe ist es, Veränderungen am Markt rechtzeitig zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren. Nur so können wir unseren Kunden und Mitarbeitern weiterhin vielfältige Vorteile bieten.“ Pühringer-Kunden haben seit mehr als vier Jahrzehnten einen „gesunden“ und beständigen Partner an ihrer Seite. Das gibt Entscheidungssicherheit bei wichtigen und großen Investitionen.

Ihre Mitarbeiter gehören für Harald und Iris zur Familie. Sie arbeiten nicht nur zusammen, sondern verbringen auch außerhalb der Arbeit gemeinsam Zeit, etwa beim jährlichen Grillfest, bei Betriebsausflügen oder Betriebsbesichtigungen. Das stärkt die Bande innerhalb des Teams. Viele sind bereits seit vielen Jahren oder Jahrzehnten Teil der Pühringer-Familie.

„Bin ein Lehrling wie jeder andere“

Raphael ist nach den ersten Wochen und Monaten seiner Lehre nicht nur vom Teamgeist im Betrieb hellauf begeistert: „Mich faszinierte schon früh, was mein Papa beruflich macht. Beim Schnuppern in der Tischlerei und im Ausstellungshaus merkte ich, dass mir das Arbeiten mit Holz und das Montieren viel Spaß macht. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl, vor allem, weil das Team jung, zuverlässig und motiviert ist. Alle sind hilfsbereit und wir machen auch lässige Freizeitaktivitäten wie Kartfahren.“ Besonders cool an seinem Job findet er, dass er am Ende des Tages sieht, was er geschaffen hat.

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